Warum Stars plötzlich per SMS mit ihren Fans kommunizieren
Stell dir vor, du schickst deinem Lieblings-Unternehmer eine SMS – und bekommst tatsächlich eine Antwort. Klingt nach Fantasie? Für Hunderttausende Fans von Gary Vaynerchuk, Jake Paul oder Ashton Kutcher ist das längst Realität. Diese prominenten Namen haben eines gemeinsam: Sie haben erkannt, dass Social-Media-Algorithmen unzuverlässig sind, E-Mail-Öffnungsraten stagnieren – und dass eine simple Textnachricht auf dem Sperrbildschirm mehr Aufmerksamkeit erzeugt als jede noch so aufwendige Instagram-Story.
Doch was bedeutet dieser Trend konkret für dich als Coach, Berater oder Online-Unternehmer im DACH-Raum? Ganz einfach: Der Kern dieser Strategie ist nicht das Medium SMS an sich – es ist das Prinzip dahinter. Direkter Kontakt, persönliche Ansprache und eine Liste, die dir wirklich gehört. Und genau hier wird es für dich spannend.
Der eigentliche Trend hinter dem SMS-Hype
Wenn man genauer hinschaut, was Gary Vaynerchuk mit seinem SMS-Kanal macht, fällt eines sofort auf: Er baut eine direkte Verbindung zu seiner Community auf – ohne Zwischenhändler, ohne Algorithmus, ohne monatliche Ad-Kosten in fünfstelliger Höhe. Die Nachricht landet direkt beim Menschen. Kein Filter, kein Feed, kein Konkurrent, der daneben erscheint.
Das ist das eigentliche Geheimnis: Owned Media schlägt Rented Media – immer. Eine SMS-Liste gehört dir. Dein Instagram-Profil? Das gehört Meta. Dein TikTok-Account? Das gehört ByteDance. Im schlimmsten Fall bist du morgen gesperrt und deine gesamte Reichweite ist weg.
Öffnungsraten, die E-Mail alt aussehen lassen
Zahlen lügen nicht: SMS-Nachrichten werden je nach Studie mit einer Öffnungsrate von bis zu 98 Prozent gelesen – und das meist innerhalb der ersten drei Minuten nach dem Empfang. E-Mails kommen im Vergleich auf durchschnittlich 20 bis 30 Prozent, Tendenz in gesättigten Märkten eher sinkend. Das erklärt, warum immer mehr Unternehmer und Celebrities auf diesen Kanal setzen.
Für den DACH-Raum gibt es allerdings eine wichtige Einschränkung: Die DSGVO macht SMS-Marketing deutlich komplizierter als etwa in den USA. Doppelte Opt-ins, strenge Nachweispflichten und hohe Bußgelder bei Verstößen machen das Thema für viele kleinere Unternehmer zu einem echten Risiko. Hinzu kommt, dass viele Nutzer im deutschsprachigen Raum deutlich sensibler auf ungebetene SMS reagieren als ihr amerikanisches Pendant.
Was du als Coach daraus für dein Business mitnehmen kannst
Die Lektion der Stars ist nicht „Starte sofort einen SMS-Kanal